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Wir starten mit einer Beschreibung unserer wahren Herkunft und wer wir als Menschen wirklich sind: unsere wahre Natur ist Geist. Wir sind ein Ausdruck der „Einheitlichen Quelle“ oder „Gott“ oder des „Schöpfers von Allem was ist“ oder vom unendlichen, „Reinen Bewusstsein“, welcher Ausdruck auch immer genehm ist. Ich mag es nachfolgend REINES BEWUSSTSEIN nennen.
REINES BEWUSSTSEIN ist für meine Begriffe vollkommene Einheit, Harmonie, Liebe, natürliche Kreativität, Intelligenz und besitzt Qualitäten höchster Güteklasse. Der Drang des REINES BEWUSSTSEIN ist, sich selbst zu erforschen. Dazu muss ES einen Referenzpunkt außerhalb von sich SELBST erfinden. ES muss „daneben“ stehen können, um SICH beobachten und diese Liebe erforschen zu können. Das funktioniert, indem sich ein Teil als getrennt vom Ganzen hält und das Ganze so liebt, als wäre es nicht getrennt vom Ganzen.
Da kommen wir ins Spiel als multidimensionale Wesen, die mit viel Liebe geformt wurden bzw. uns selbst geformt haben, um die Möglichkeit zu erhalten, eine Geist-Funktion auszuüben. Wir sind ein Teil dieser viel größeren Unternehmung REINES BEWUSSTSEIN. Wir, diese großartigen Wesen, haben uns irgendwann entschieden, auf der Erde zu inkarnieren und zwar ausgerechnet in dieser aufregenden Zeit. Das Resultat davon ist das, dessen wir uns jetzt bewusst sein dürfen. Wir sind nicht die Menschen, die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern Geist, der eine menschliche Erfahrung macht. Hätten wir nur die kleinste Vorstellung von dem Prozess, den es brauchte, damit wir hier als inkarnierte Wesen auf der Erde wandeln können, würden wir sehr viel Ehrfurcht vor unserer eigenen Kraft haben.
Wenn wir diese großartigen Wesen sind, warum merken wir nichts davon? Warum spüren wir das nicht? Warum wissen wir nichts über dieses Geist-Selbst, das wir demnach sind?
Wenn ein Planet kolonialisiert werden soll, um im Namen des REINES BEWUSSTSEINs Erfahrungen zu machen, werden Blaupausen für verschiedene Lebensformen erdacht, die den Planeten bewohnen sollen. Die Blaupausen werden als Code in der DNS hinterlegt. Und nach langen, langen Zeiträumen, in denen Frequenzen immer mehr verdichtet wurden, durchdrang die Wesenheit, die sich bereit erklärt hat, als planetares Bewusstsein zu fungieren, eine Energiegrenze und wurde damit zur festen Form und damit zu dem Planeten Erde, wie wir die Erde kennen. Weitere Wesenheiten fuhren experimentell über weitere ungeheure Zeiträume hinweg damit fort, niederfrequente Projektionen von sich selbst zu erschaffen, die aber noch lange nicht physisch waren. Dadurch wurde die Frequenz niedriger und niedriger und Energie zu sog. stehenden Wellen verdichtet, um sog. Lichtkörper zu erschaffen. Erst zuletzt nach Äonen über Äonen von Zeiträumen konnte die Barriere überwunden werden, die physische Struktur atomarer Partikel der Atome und Moleküle in eine Form zu bringen. Diese projizierten Formen wurden sichtbarer, aber es gab noch keine allgemeingültige Form.
Der nächste Schritt war, dass wir als Geistwesen unser Bewusstsein in die Form projiziert haben, damit wir unter ganz anderen Bedingungen agieren konnten, was in den höherfrequenten Ebenen nicht ging, weil dort nur Einheit ist. Wir haben dem Bewusstsein immer länger ermöglicht, in diesen verdichteten Formen zu verweilen. Unser Bewusstsein hatte immer noch 2 Bezugspunkte: diese physische Ebene und vor allem die höherfrequente Ebene. In beiden Formen waren wir uns noch bewusst und unsere Wahrnehmung war von Einheit und noch nicht von Trennung geprägt. Zu diesem Zeitpunkt war die Erde noch das Paradies.
Die Faszination stieg für uns Geistwesen weiter, uns in den unteren Energiefeldern aufzuhalten. Insbesondere die Möglichkeit emotionaler Erfahrungen in dieser Tiefe waren sehr verführerisch, und es prägte sich ein Geist-Selbst aus. Eigentlich sollte das nun eingesetzte Ego-Selbst auf der Erde nur im Auftrag des Geist-Selbst agieren und keine eigenen Entscheidungen treffen, aber im Laufe der Zeit bildete das Ego-Selbst seine eigenen Ansichten über die Realität und orientierte sich weniger und weniger an dem Geist-Selbst mit dem Ergebnis, dass das Ego-Selbst immer stärker wurde. Zuletzt begann das Ego-Selbst mit Bewertungen und der Unterscheidung zwischen gut und schlecht, je nach Empfindung. Anschließend wurde das Selbst nur noch mit vorgefilterten Informationen versorgt. Stück für Stück verschwand die Empfänglichkeit gegenüber dem Geist-Feld. Im Laufe der folgenden – wieder sehr langen Zeiträume – trennte sich zunehmend die niederfrequente, physisch orientierte Wahrnehmung von der spirituell orientierten Wahrnehmung der Einheit. Mit der Zeit wurde die Wahrnehmung immer mehr aufgespalten und der eigene göttliche Anteil wurde auf sog. Götter projiziert. Übergangsweise wurde nun die eigene kraftvolle und liebende Natur auf diese geschaffenen Götter-Wesen projiziert und wir als Menschen bekamen dadurch weiterhin – nur eben mittelbar – Informationen und das Gefühl der Liebe unseres eigenen Geist-Selbst.
Der Schleier wurde immer kräftiger, indem wir zusätzlich noch die Scham erfanden und unsere Körperzellen damit durchsetzen, als letzte Stufe der Trennung. Dies war die Zeit, in der die Religionen erfunden wurde, die sich als Stellvertreter für Gott priesen, so dass wir zuletzt den großartigen Teil unsere Geist-Selbst auf eine äußere Gottheit übertrugen. Nun stecken viele von uns in unserem Gefühl von Getrenntsein fest, vereinzelt in einem physischen Körper und ohne Verständnis für das Universum, die Zeit und den Raum. Einzige Möglichkeit, mit der Situation umzugehen, wurde eine Reihe angelernter Reaktionen, und einzige Möglichkeit ihr zu entkommen war der Tod.
Wichtig: wir haben das Ganze bewusst geplant und es war eine enorme Kreativität erforderlich, damit wir unsere eigentliche Natur verschleiern konnten. Wir wollten ausprobieren, wie weit wir uns mit unserer Wahrnehmung von unserer eigentlichen Natur – dem reinen Geist – entfernen konnten. Wir haben dazu die Inkarnation über die Gebärmutter erfunden, so dass wir hier in einen „Fleischsack“ inkarnieren und mit dem Geburtsprozess unsere wahre Natur vergessen. Wir haben uns freiwillig dieser Amnesie ausgesetzt. Wir haben uns freiwillig dem Getrenntsein ausgesetzt.
Das Experiment lautet: schafft es unser Ego-Geist auf der physischen Ebene, alles zu vergessen und kann er sich zuletzt selbst überraschen, indem wir es schaffen, uns wieder mit unserem Geist-Selbst zu vereinigen? Und wie würden wir bis dahin die anderen Inkarnationen behandeln?
Für dieses Miteinander oder eben auch Gegeneinander wurden Regeln erfunden. Eine Regel war das Karma. Danach muss jeder Austausch ausgeglichen werden. Diese Regel stammt nicht vom REINEN BEWUSSTSEIN. Wir als Mitschöpfer haben dies auf einer kollektiven Ebene entschieden. Ziel war, dass wir die aus dem Karma gewonnen Informationen und Einsichten verwenden und damit die Amnesie überwinden, um zuletzt wieder in der bedingungslosen Akzeptanz und Liebe für den anderen zu gelangen. Das ganze Theater hier auf Erden ist ein kosmisches Versteckspiel, damit wir uns selbst finden. Wir sind wie ein göttlicher Finger, der bis in die physische Erde hereinrecht und an einem lustigen kosmischen Spiel teilnimmt, in dem er feststeckt. Siehst du den Witz?
Die gute Nachricht ist, dass das Experiment ein voller Erfolg war und vorbei ist. Es ist Zeit, dass wir nach Haus gehen und uns wieder mit dem Geist-Selbst identifizieren. Es wird Zeit, dass wir unsere Felder wieder öffnen und Geist uns bewusst durchdringen kann. Wie kann man diese Wahrheit herausfinden und wieder spüren? Dabei helfe ich gerne, auch wenn ich selbst noch auf dem Weg bin. Jetzt beginne ich zu teilen, was ich inzwischen weiß und kann, ohne ausgelernt zu haben. Das Beste kommt zum Schluss, und am Schluss bin ich auch noch nicht. Ich helfe, dass Menschen immer mehr in ihre Wahrheit und in ihre schöpferische Macht kommen, damit sie mehr und mehr in die Fülle kommen, damit sie mehr und mehr in ein Wohlgefühl kommen und damit die leise Stimme des Geist-Selbst mehr und mehr wahrgenommen werden kann.

